seit 2019 ESF-Projekt: Religionspsychologisches Integrationsprojekt von Geflüchteten - "QuALITät", Celle
2019-2021 Kontaktstudium "Psychodrama", Leibniz Universität Hannover (Studienzertifikat)
2017 Promotion in Religionspsychologie, Leibniz Universität Hannover (Dr. phil.)
2007-2010 Kontaktstudium "Ästhetische Bildung und Gestaltung", Leibniz Universität Hannover (Studienzertifikat)
2006-2010 Diplom-Pädagogik "Erwachsenenbildung/Ausserschulische  Jugendbildung", Leibniz Universität Hannover
2004-2010 Studium der Philosophie und Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover (Magister Artium)

Ich bin Magister der Religionswissenschaft und Philosophie, Diplom-Pädagoge und promovierter Religionspsychologe. Einhergehend mit meinen Weiterbildungen zum Trauer- und Sterbebegleiter, zum tiefenpsychologischen Seelsorger und zum Suchtkrankenhelfer war ich viele Jahre als Sozialarbeiter im Suchtbereich sowie als Mitarbeiter in einer Philosophischen Praxis tätig. Seit über 10 Jahren arbeite ich als freiberuflicher Dozent in der Forschung und Lehre. Neben der Unterrichtsgestaltung habe ich zudem die sozialpädagogische und psychologische Betreuung von Schülern, Studenten, Klienten und Kollegen übernommen.

In meiner Dissertation, die den Titel ‚Strukturbezogene Religionspsychologie‘ trägt, habe ich die Entwicklungen, Ausprägungen und das Belastungsbewältigungspotenzial von Religiosität und Spiritualität innerhalb der Heroinabhängigkeit untersucht. Durch die vorliegende Studie konnten verschiedene alternative ‚Strukturelemente‘ der ‚Religiosität- und Spiritualitätsstruktur‘ lokalisiert werden, die wiederum die Neuentwicklung verschiedener ‚theoretischer Strukturmodelle‘ ermöglichten. Hierbei wurden ‚prozesshafte‘ und ‚strukturelle Sichtweisen‘ miteinander integriert. Schwerpunkt des empirischen Teils bildet das methodologisch-empirische Forschungsdesign, bei dem verschiedene Erhebungs- und Analysemethoden im Sinne des Methodenpluralismus zum Einsatz gekommen sind. Hierzu gehören u.a. die ‚Zentralitätsskala‘, die ‚Narrationsanalyse‘ und die ‚Objektive Hermeneutik‘. Dabei wurde auch erstmalig die ‚Strukturdiagnostik‘ in Form der ‚Operationalisierten psychodynamischen Diagnostik‘ (OPD) als religionspsychologisches Instrumentarium eingesetzt.

Meine weiteren Forschungsschwerpunkte umfassen zudem u.a. die Bereiche Philosophie des Geistes und des Bewusstseins, Xenophobie/Xenosophie, Yezidentum, Trauma und Freimaurerforschung.

(2021). ‚Konfessionsoffene Spiritualität‘. Die Spiritualitätsstruktur in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Cultura & Psyché. Journal of Cultural Psychology.

(2019). Das Erbe der Renaissance: Hermetik und Humanismus. Kilwinning, (Vol. 11), 117 – 126.

(2018). Wissenschaft, auf den Punkt gebracht: Religion und Sucht. P&S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge, (3/18), 50 – 52.

(2018). Brauchen wir eine neue Aufklärung? Im Spannungsfeld zwischen Freimaurerei und Religion. Quatuor Coronati – TAU, (Nr.1/18), 22 – 30.

(2018). Strukturbezogene Religionspsychologie. Norderstedt: BoD.

(2015). Laut Denken miteinander…Humanität – Zeitschrift für Gesellschaft, Kultur und Geistesleben, (Nr. 1/15), 18 – 19.

(2015). Das Drama im Ritual. Quatuor Coronati – TAU, (Nr.1/15), 24 – 29.

(2014). Das Sokratische Gespräch in der freimaurerischen Praxis. Quatuor Coronati – TAU, (Nr.1/14), 96 – 106.

(2013). Johann Gottlieb Fichte – Philosophie der Maurerei – Briefe an Konstant. Quatuor Coronati – TAU, (Nr.1/13), 70 – 78.

(2012). Rezensionen zum Buch ‚Religo duplex. Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung‘ von Jan Assmann. Quatuor Coronati – Jahrbuch für Freimaurerforschung, (49), 275 – 278.

(2010). Das Spannungsfeld von Freimaurerei und Philosophie. Verlag Dr. Müller.

(2009). Ethik in der Religion – Verbindet oder trennt sie?. Quatuor Coronati – TAU, (Nr.1/09), 30 – 37.